Die besten Live-Performer

Es gibt Künstler, die gehen auf die Bühne, spulen ihr Programm ab und verabschieden sich wieder. Zwar hat man dann die Musiker einmal live gesehen, aber der Funke ist nicht übergesprungen. Anders ist es bei Bands, die ohne die Fans nicht auskommen und sich entsprechend bei Konzerten anstrengen.

Das wohl beste Beispiel in Deutschland sind Die Ärzte. Auch wenn ihre Auftritte eher rar geworden sind, können Fans bei einem Konzert eine Menge erleben. Sie sind eher wie eine Party, und so sehen es die Musiker auch selbst. Ob Farin Urlaub oder Bela B, alle haben Spaß, werfen sich schon mal ins Publikum und schauen vor allem nicht auf die Uhr, ob die Konzertzeit abgelaufen ist.

Punkrock für ältere Semester

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Ähnlich verhält es sich bei den Toten Hosen. Selbst wenn deren Musiker schon etwas in die Jahre gekommen sind, haben sie noch den Punk-Spirit der frühen Jahre. Es wird getanzt und mit den Fans gefeiert, bisweilen eine Menge getrunken und die Nacht zum Tag gemacht. Manche Fans dürfen auch mal auf die Bühne oder bekommen das Mikro hingehalten.

Die Band Rammstein hingegen ist für ihre minutiös geplanten Auftritte bekannt, die dennoch niemals langweilig werden. Es dürfte sich um die weltweit aufwendigste Pyrotechnik handeln. Jedes Konzert ist wie ein Theaterstück, die Dekoration und die Perfomance sind vorher einstudiert – und trotzdem sind Rammsteinkonzerte ein unvergessenes Erlebnis.

Die Berliner Band Beatsticks wird ebenfalls häufig als eine der besten Live-Gruppen bezeichnet. Sie wurde 1995 gegründet und kommt ebenfalls aus der Punk-Bewegung. Einst haben die Beatsticks als Vorgruppe ihres Vorbildes Sex Pistols gespielt. Noch heute geht es bei ihren Konzerten mächtig ab.

Rapperkonzerte mit Haftbefehl

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Der Rapper Haftbefehl hat mittlerweile einen Kultstatus erreicht, auch wenn er seit 2016 verheiratet ist und Kinder hat. Auf der Bühne ist er immer noch der alte Gangsta-Rapper, der seine Fans zum Toben bringt. Er spricht mittlerweile ein breites Publikum an, die meisten sind aber auf jeden Fall aus der Rap-Szene. Bei vielen Konzerten kommen Überraschungsgäste auf die Bühne, meistens befreundete Sänger

Auf der anderen Seite des Musikspektrums liegen die Konzerte der Unterhaltungsmusik. Helene Fischer ist ein Beispiel dafür, wie man als Schlagersängerin eine Halle zum Kochen bringen kann. Sie hat eine enge Bindung zu ihren Fans und schafft eine emotionale Atmosphäre bei ihren Auftritten. Auch wenn es hier etwas ruhiger zugeht, tut das den Gefühlen der Fans keinen Abbruch – da fließen auch mal Tränen vor Glück.

Wer sich übrigens einmal etwas ganz Besonderes anschauen will, sollte zu einem Konzert von Marching-Bands gehen. Diese finden oft in Sporthallen statt, manchmal treten auch mehrere Bands gleichzeitig auf. Sie sind eine Mischung aus fetzigen Schlagzeugrhythmen, hellen Trompetentönen und eine beeindruckende Choreografie. Eine Augenweide und ein Ohrenschmaus gleichzeitig.